Aktuelle Ausgabe

April 2026

Fehlende Mittel gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen

Wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Geht es nach dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz sind aktuell Pandemien und eine Strommangellage die grössten Risiken. Allerdings hält es auch fest, dass das grösste Schadenspotenzial ein bewaffneter Konflikt birgt. Und in einen solchen kann die Schweiz in der zunehmend instabilen Sicherheitslage rasch hineingezogen werden.

Deshalb will der Bundesrat nun in den nächsten Rüstungsprogrammen den Fokus auf die Abwehr der wahrscheinlichsten Bedrohungen legen, nämlich auf Angriffe aus der Distanz sowie hybride Konflikte. Um solche Angriffe aus der Distanz abzuwehren, fehlen heute die Mittel. Unsere bodengestützte Luftverteidigung ist nahezu inexistent.

In der aktuellen Ausgabe gehen wir der Frage nach, welchen Gefahren unser Land aktuell ausgesetzt ist. Antworten dazu liefern etwa Joachim Adler, Chef Verteidigungspolitik beim Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, Alt-Bundeskanzler Walter Thurnherr oder der Beauftragte des Nationalen Verbundes Katastrophenmedizin.

Natürlich findet auch der jüngste Iran-Krieg einen Niederschlag im Heft. Wir beleuchten, was es braucht, um die Strasse von Hormuz zu öffnen oder wie Sättigungsangriffe aus der Luft Verteidiger in eine Kosten-Nutzen-Falle zwingen.

Und dann zeigen wir auf, welche Rolle künstliche Intelligenz in der Verteidigung spielt oder wie wichtig das Üben im Echtgelände ist.       

Und wer über aktuelle sicherheitspolitische Fragen mitdiskutieren will, kann dies auf unserer LinkedIn-Site machen.

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