Aktuelle Ausgabe
Juli 2026
Modernes Gefechtsfeld erlaubt kein «gäng wie gäng» mehr
Die rasanten Entwicklungen auf dem Gefechtsfeld, wie sie in den vergangenen Jahren in der Ukraine zu beobachten gewesen sind, führen hierzulande zu einer Überprüfung und Anpassung der Einsatzverfahren. In der jüngsten Ausgabe der ASMZ gehen wir der Frage nach, ob die Einsatzgrundsätze und die taktischen Grundsätze der Schweizer Armee noch Gültigkeit haben können.
Der Kommandant Heer, Divisionär Yves Gächter, zeigt auf, dass das transparente, von Drohnen dominierte Gefechtsfeld bei den Bodentruppen sogar zu einer neuen Doktrin führen muss: die zonengebundene Verteidigung.
Diese findet sich auch in den neuen Leitlinien des Bundesrates zur Verteidigung. Wir schauen auch, wie sich die schweizerischen Grundsatze der Gefechtsführung seit 1969 verändert haben.
Die Ter Div 2 hat in der Übung CONEX 26 bereits demonstriert, wie die Antwort auf die Gefahr aus der Luft lauten kann: Geschützt in einer Röhre des Bözberg-Autobahntunnels ist eine ganze Division aufgetankt worden.
Derweil mahnt der Präsident der SOG, dass es dringend nötig ist, in der Schweiz ein sicherheitspolitisches Bewusstsein zu schaffen. Er verweist dabei auf Schweden, wo die Zivilschutzbehörde die Bevölkerung mit der Broschüre «Wenn eine Krise oder ein Krieg kommt» aufgeschüttelt hat.
In der Juli-Nummer der ASMZ beleuchten wir aber auch, wie ukrainische Mittelstrecken-Angriffsdrohnen den russischen Nachschub ersticken können und an welchen Bodenrobotern in- und ausländische Hersteller tüfteln.
